Thrakien

Thrakien ist eine geographische Region Griechenlands. Thrakien liegt zwischen dem Rhodopen und dem Istrancagebirge, und ist eine sehr niederschlagsarme ebene die von Flüssen zerschnitten ist. Sie ist die eigentliche historische Landschaft auf der Balkanhalbinsel, somit umfasst sie Teile von Griechenland, Der Türkei und Bulgariens. Inzwischen liegen ca. 16 Prozent von Thrakien in der Türkei. Die Verwaltungsregion von Thrakien ist Ostmakedonien und Thrakien. Dieser Teil Griechenlands umfasst eine Gesamtfläche von 8.578 km² und eine Einwohnerzahl von ungefähr 369.000 Menschen. Das entspricht einer Bevölkerungsdichte von 43 Einwohner pro km².

 

Die Menschen leben hier vom Anbau von Baumwolle, Tabak und Getreide. Dabei zählen die nordgriechische, geographische Region Thrakiens zum eigentlichen historischen Region Thrakiens. Die größte Stadt und zudem das wirtschaftliche Zentrum der Region befindet sich in Alexandroupoli. Den geographisch historischen Teil nimmt die griechische Region Thrakien im westlichen Teil ein. Damit erstreckt sie sich über insgesamt drei griechische und zudem ehemalige Präfekturen Evros. Dazu zählen die Inseln Xanthi, Rodopi und Samothraki. Zudem grenzt Thrakien im Norden an Bulgarien an und im Westen an Makedonien und im Süden ans Mittelmeer. Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten von Thrakien gehören die Tempel auf der Insel Samothraki. Sonst ist Thrakien eigentlich kaum touristische erschlossen und damit neben dem Epirus noch ein echter Geheimtipp für den Tourismus in Griechenland. Thrakien war als eine der wohl ältesten Kulturlandschaften Europas schon wegen seiner Philosophen bekannt. Daher kann man noch heute überall sehr gute gepflegte Museen finden. Auch sämtliche alte historische Plätze und somit Reste der alten Kulturen wird man besonders in Thrakien finden. Dabei sind sehr viele von ihnen noch kaum bekannt und somit auch nicht erforscht. In Thrakien leben heute meistens Griechen. Die restliche Bevölkerung setzt sich auch Türken und Pomaken zusammen. Insbesondere hat die Region mit der besonders großen Abwanderung der Bevölkerung heute zu kämpfen. Somit stellt Thrakien ein wirtschaftliches und zudem politisches Randgebiet dar. Deshalb leben heute mehr Thrakier im Ausland als in der eigentlichen Heimat. Die Öffnung der Grenze nach Bugarien und zudem der enge wirtschaftliche Austausch zwischen Griechenland und der Türkei geben doch noch die Hoffnung auf, dass Thrakien wieder mehr als Heimat angenommen wird.

 

Die wichtigsten Städte der Region sind: Alexandroupoli, Komotini, Xanthi, Orestiada und Didymoticho. In Thrakien entspricht Griechenland nicht dem eigentlichen Ägäischen Klischees. Denn Touristen verzeichnet diese Region wohl nur wenige. Trotzdem hat diese Region durch ihre antiken Stätten und die geheimnisumwitterten Inseln durch aus seinen eigenen Flair. Deshalb ist gerade Thrakien für die Urlauber die das Abenteuer auf Griechenland suchen, der wohl schönste Fleck. Die Küstenlinien welche ungestüm an der Landesgrenze liegen bilden melancholische Lagunen am Meer. Die Landseite von den Bergketten der Phodopen nehmen die fruchtbaren Ebenen ein. Thrakien wurde schon im 7. Jahrhundert vor Christus von den Auswanderern der griechischen Inseln bevölkert. Bis heute pflegen alle Menschen von Thrakien sehr starke kulturelle Beziehungen zu Bulgarien.

 


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