Thassos

Griechenlands nördlichste Insel Thassos liegt etwa 12 Kilometer vor der Küste der griechischen Region Ostmakedonien auf Höhe des Festlandküstenortes Kavala in der Nord-Ägäis. Zu Thassos gehören die drei, jeweils ungefähr 50 Hektar kleinen Inseln Thasopoulo, Kynira und Panaghia.
Mit einer Fläche von 380 km² ist Thassos etwas größer als das Stadtgebiet von Bremen. Die annähernd kreisrunde Insel ist etwa 25 Kilometer lang und 20 Kilometer breit. Die Insel ist bekannt für ihre grüne Vegetation, ihr mildes Klima und ihre vielen, zum Teil kilometerlangen Badestrände am kristallklaren Meer.

 

ThassosGeologisch geprägt ist die Insel vulkanischen Ursprungs von den Bergzügen Ypsarion im Nordosten der Insel mit dem inselhöchsten Berg Ypsario (1204 Meter), dem bis zu 874 Meter hohen Kathares-Massiv im Nordwesten und dem wenig niedrigeren Trikorfo-Bergzug im südwestlichen Thassos.

 

Das reich bewaldete Thassos gilt als der „Grüne Smaragd Griechenlands“. In den Inselwäldern wachsen unter anderem Kiefern, Olivenbäume, Erdberbäume und Edelkastanien.

 

Auf der nördlichsten (sieht man von Thasopoulo ab) griechischen Insel leben ungefähr 15.000 Einwohner in 31, zumeist an der Küste liegenden Ortschaften. Mit 2000 Einwohnern größte Gemeinde und Hauptort von Thassos ist Limenas Thasou.

 

Älteste Spuren weisen auf eine Besiedelung von Thassos seit dem 6. vorchristlichen Jahrhundert hin. Mythologischer Erstsiedler und Inselnamensgeber soll nach einer der vielen Sagenvarianten der phönizische Königssohn Thasos oder Thassos gewesen sein. Auf der Suche nach seiner von Zeus entführten Schwester Europa war Thassos auf die Insel gekommen und hatte sich hier auf Dauer niedergelassen.

 

Tatsächlich haben sich um 1500 vor Christi Phönizier auf Thassos angesiedelt und hier unter anderem Silber-Bergbau betrieben. Thassos war in den Folgejahrhunderten zeitweilig thrakisch dominiert, abhängig von Athen, von Persien besetzt, selbständiger Inselsstaat und römisch. Von 1455 bis 1912 gehörte Thassos zum Osmanischen Reich. Von 1813 bis 1902 hatte Thassos innerhalb des Osmanischen Reiches den Sonderstatus eines ägyptischen Lehens mit relativer Autonomie inne. 1912 wurde Thassos im Zusammenhang mit den Balkankriegen griechisch. Während des Zweiten Weltkriegs war Thassos bulgarisch besetzt.

 

Traditionelle Oliven- und Schafwirtschaft hat ebenso wie der Abbau des erstklassigen Thassos-Marmors und die Produktion des berühmten hiesigen Honigs immer noch eine gewisse ökonomische Bedeutung. Aber vor allem lebt Thassos heute vom Tourismus. Waren es früher vor allem Festlandsgriechen, die auf der Insel Entspannung suchten, so haben seit den 1970er Jahren immer mehr Nord- und Mitteleuropäer Thassos als Ferienziel entdeckt.

 

Die meistfrequentierten Ferienorte sind neben Limenas Thasou die Hafenorte Limenaria, Skala Potamias und Skala Prinos. Besonders beliebt sind unter anderem die Strände Makriammos und Metalia bei Limenaria an der Südwestküste und der nahe davon gelegene äußerst feindsandige Strand von Psili Ammos.

 

Neben Baden und Wassersport bietet Thassos seinen Gästen auch Bergwandertouren, Reitausflüge und Schiffsrundfahrten an. Zu den Sehenswürdigkeiten der Insel zählen der versteckte See von Maries, die Klosteranlagen von Archangelou, kleine Heimatmuseen und die Ausgrabungsstätten von Limenas Thasou.

 

Thassos ist durch seine etwa 100 Kilometer lange Küstenstraße und seine Buslinien, die fast alle Badeorte und Strände verbinden, verkehrstouristisch sehr gut erschlossen.
Thassos-Touristen aus Deutschland kommen in der Regel mit dem Flugzeug und landen in Kavala. Von dort aus gibt es Fährverbindungen nach Limenas Thasou und Skala Prinos.

 


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