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Kos - Strandurlaub bei Hippokrates
Freitag, den 25. Juli 2014 um 11:32 Uhr

Die Insel Kos, im Ägäischen Meer unmittelbar vor der Küste der Türkei gelegen, ist die drittgößte der Inselgruppe des Dodekanes (griechisch „Zwölfinseln“). Kos gehört schon seit Jahrzehnten zu den schönsten Urlaubsregionen in der südlichen Ägäis. Besonders bei Deutschen und Briten ist sie wegen ihrer sonnenverwöhnten Strände und der vielen historischen Kulturdenkmäler sehr beliebt. Die circa 26000 Einwohner der vergleichsweise kleinen Insel leben hauptsächlich vom Tourismus, aber bedingt durch die fruchtbaren Schwemmlandebenen, die zwei Ernten im Jahr ermöglichen, gedeihen hier Zitronen, Wein, Feigen, Ölbäume und Getreide.

 

Hauptort der Insel ist die gleichnamige Stadt Kos, in welcher der große griechische Arzt Hippokrates gelebt und gelehrt hat. Sein Name ist untrennbar mit der Hauptsehenswürdigkeit der Insel, dem Aesklepeion, verbunden. Diese antike, terrassenförmig angelegte Heilstätte befindet sich oberhalb der Stadt. Jährlich findet an diesem Ort ein Festival statt, dessen Hauptattraktion die Nachgestaltung seines berühmten, noch heute für alle Ärzte der Welt gültigen Schwures ist. Eine weitere Attraktion von Kos-Stadt ist die Johanniterburg, an deren Eingang eine Platane steht, die der Legende zufolge 2500 Jahre alt ist, und unter der Hippokrates seine Schüler unterrichtet haben soll.

 

In unmittelbarer Stadtnähe befinden sich schöne Strände, wie der Lambi-Beach und der Mylos-Beach, die auch mit verschiedenen Wassersportmöglichkeiten aufwarten.
Der Paradiesstrand unweit von Kos gehört zu den bekanntesten Stränden der Insel und ist ideal geeignet für einen Familienurlaub. Andere Strände werden vor allem von Surfern und Tauchern bevorzugt. Die ruhigsten Strände findet der Tourist an der Ostküste.

 

Besuchenswert sind die Bergdörfer der Insel, in denen sich noch altes ländliches Leben erhalten hat. In Antimáchia, dem größten Dorf auf Kos, steht noch eine der segeltuchbespannten Windmühlen, die einst typisch für die Insel waren. Die Johanniterburg von Antimáchia ist das größte Festungsbauwerk auf Kos. Vom Bergdorf Zia, etwa 15 Kilometer von Kos-Stadt entfernt, genießt der Besucher einen atemberaubenden Blick über Kos und die angrenzenden Inseln. Viele Touristen suchen Zia auf, um den Sonnenuntergang über dem Ägäischen Meer zu genießen.
Am westlichen Ende von Kos befindet sich der malerische Ort Kephalos mit seinen für die gesamte griechische Inselwelt prägenden weißgetünchten Häusern.

 

Nur wenige Kilometer von Kos-Stadt entfernt liegt die Embros-Therme, deren Wasser vor allem bei Hautkrankheiten gesundheitsfördernd ist, wovon sich der Besucher in einem aus Natursteinen gemauerten Becken sitzend überzeugen kann.

 

Kos mit seinen zahlreichen Bars und Klubs ist bekannt für ein buntes Nachtleben. Bei jungen Leuten sind Beachpartys sehr beliebt, die in jedem Ferienort veranstaltet werden. Kulinarisch bietet die Insel neben der internationalen Küche viele lokale Spezialitäten, wie zum Beispiel den Kokkino tiri, ein in Rotwein gebackener Käse.